Corona - Impfen?
Ein paar persönliche Gedanken...
 

Aus meiner persönlichen Betroffenheit heraus ist es mir ein Anliegen, meine Sicht der Dinge zur Corona-Impfdebatte darzulegen:
Wer mich kennt, weiß, dass ich immer, wenn es irgendwie möglich ist, versuche, mit pflanzlichen und alternativmedizinischen Hilfen meine Gesundheit zu erhalten und wiederherzustellen. Auch habe ich bei Impfungen meiner Tochter mit meinem Hausarzt jedes mal alle Für und Wider besprochen und sorgsam entschieden und auch mich selbst nur impfen lassen, wenn es mir sehr wichtig erschien.
Bei der Corona-Impfung war ich mir aber dann ganz sicher. Die folgenden Punkte erzählen, warum.

 

  • Mein Vater wurde im November 2020 mit großen Schmerzen ins Krankenhaus Schwaz eingeliefert. Die Notoperation konnte dort nicht durchgeführt werden, da die Intensivbetten wegen der hohen Zahl an Coronapatienten belegt waren. Alles verzögerte sich - auch die Dauer der Schmerzen. Operiert wurde er dann in Innsbruck. Besuchen war eigentlich nicht möglich (1x/Woche eine Person). So etwas macht traurig!

 

  • In meinem weiteren Bekanntenkreis gibt es mehrere Personen, die an "Long-Covid" wirklich leiden, weil der Alltag teilweise nur schwer bewältigt werden kann. Auch vorher gesunde, vitale Menschen hat es getroffen. Mir hat es gezeigt: Keiner ist davor gefeit!

 

  • Ich habe zwei Menschen kennengelernt, die an Kinderlähmung leiden und mit großen Bewegungseinschränkungen leben müssen. Ich lernte den Wert von Impfungen schätzen.

 

  • Bei meinen Bowen-Behandlungen arbeite ich "körpernah" mit Menschen jeder Altersgruppe, die teilweise unter einer Vielzahl an Beschwerden leiden. Manche dürfen sich nicht impfen lassen. Ich möchte möglichst ausschließen, dass ich Corona-Spreaderin bin.

 

  • Seit März 2020 habe ich insgesamt fast fünf Monate nicht meiner Arbeit im gewohnten Sinne nachgehen können. Behandeln war überhaupt nicht möglich und Yoga nur per Computer. Ich will das nicht noch einmal erleben! Ich möchte MIT Menschen arbeiten - direkt! Nicht am Computer! 

Bei einer neuerlichen starken Belegung der Krankenhausbetten werden wir - alle Yogierenden - wieder unter den ersten sein, die schließen müssen, weil wir in Gruppen üben und weil das Yogieren mit Maske einfach nicht geht. Jetzt besteht noch die Chance, das durch Impfen zu verhindern!
Momentan steigen die Zahlen wieder stark - hauptsächlich bei den Ungeimpften. Ich hoffe, dass sich noch möglichst schnell viele Ungeimpfte ein Herz fassen, damit wir wieder beständig gemeinsam Yogieren und unsere Freizeit miteinander verbringen können, ohne dass wir dafür den Computer und Masken brauchen. Und vor allem wünsche ich mir, dass wir gemeinsam gesund aus dieser Epidemie herausfinden!
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